Veteran Soap – warum diese junge italienische Marke bei uns ins Sortiment musste
Share
Es gibt Marken, bei denen man erstmal auf den Namen schaut.
Und dann gibt es Marken, bei denen man die Dose sieht und sofort wissen will:
Was steckt da eigentlich drin?
Veteran Soap gehört für mich ziemlich eindeutig zur zweiten Kategorie.
Die Marke ist noch jung – gegründet wurde sie 2024 – und kommt aus Italien. Produziert wird handwerklich, mit dem Anspruch, klassische Nassrasur moderner zu interpretieren. (veteransoap.it)
Genau das hat mich neugierig gemacht.
Klassische Rasur, aber bitte nicht langweilig
Ich mag traditionelle Nassrasur.
Aber ich finde nicht, dass traditionelle Nassrasur automatisch nach „alt“, „Barbershop“ oder „Sandelholz“ aussehen und riechen muss.
Und genau da setzt Veteran für mich an.
Die Produkte bleiben klar in der klassischen Nassrasur verankert:
Rasierseife.
Pinsel.
Hobel oder Messer.
Aftershave.
Aber Duft und Gestaltung gehen deutlich moderner und mutiger an die Sache heran.
Das ist für mich eine Kombination, die gut funktioniert.
Sieben Düfte – und keiner fühlt sich wie eine Kopie des anderen an
Was mir bei Veteran direkt gefallen hat:
Die Sorten wirken nicht so, als hätte man einfach ein Grundkonzept genommen und siebenmal leicht verändert.
Bei uns findest du aktuell:
Black Knight
Eclipse
Sole d’Amalfi
Zahir
Barber Shop
Smoky Habana
Moulin Rouge
Und jede davon geht in eine andere Richtung.
Barber Shop bleibt näher an der klassischen Rasurwelt. Dort treffen unter anderem Zitrusnoten, Lavendel, Kräuter, Gewürze, Hölzer und warme Basisnoten aufeinander. (Sbarba)
Andere Sorten sind deutlich dunkler, wärmer oder ungewöhnlicher.
Genau diese Spannweite finde ich interessant.
Duft allein reicht mir trotzdem nicht
Das ist mir bei Artisan-Marken wichtig.
Ein starkes Artwork und eine spannende Duftbeschreibung machen neugierig.
Aber am Ende muss die Seife rasieren.
Die Basis von Veteran arbeitet unter anderem mit Stearinsäure, Sheabutter, Mandelöl, Avocadoöl, Lanolin und Jojobaöl. Ziel ist ein dichter, cremiger Schaum mit guter Gleitfähigkeit und einem angenehmen Hautgefühl nach der Rasur. (Sbarba)
Und genau da trennt sich für mich eine nette Idee von einem Produkt, das wirklich ins Sortiment gehört.
Warum Veteran bei uns überhaupt eine Chance bekommen hat
Ich möchte nicht einfach möglichst viele Marken führen.
Wenn ich eine neue Marke aufnehme, sollte sie etwas mitbringen, das wir so noch nicht haben.
Bei Veteran war das für mich die Kombination aus:
italienischer Herstellung
moderner Gestaltung
unterschiedlichen Duftwelten
passender Rasierseife und Aftershave-Linie
Und ehrlich gesagt:
Manche Dosen sehen so aus, dass ich sie schon interessant finde, bevor ich überhaupt daran gerochen habe.
Das allein reicht nicht.
Aber es hilft natürlich.
Warum die Marke gut zu The Gentleman’s Shave passt
Unser Sortiment soll nicht aus zwanzig Marken bestehen, die alle dasselbe machen.
Taylor of Old Bond Street bringt britische Tradition.
Westman hat diese sehr persönliche portugiesische Duftwelt.
HAGS geht oft deutlich experimenteller ran.
Und Veteran bringt für mich eine moderne italienische Interpretation klassischer Nassrasur dazu.
Genau solche Unterschiede machen ein Sortiment spannend.
Rasierseife und Aftershave gehören für mich hier zusammen
Bei Veteran finde ich es sinnvoll, einen Duft nicht nur als Rasierseife zu erleben.
Zu den Sorten gibt es jeweils das passende Aftershave.
Und gerade bei charakterstarken Düften macht das für mich einen großen Unterschied.
Man baut den Duft beim Aufschäumen auf und führt ihn nach der Rasur weiter.
Deshalb bieten wir Veteran bei The Gentleman’s Shave nicht nur als einzelne Produkte, sondern auch als Kombination aus Rasierseife und passendem Aftershave an.
Mein Fazit
Veteran Soap ist noch keine jahrzehntealte Traditionsmarke.
Und genau das finde ich spannend.
Die Marke ist jung, mutig gestaltet und versucht nicht, klassische Nassrasur einfach nur zu kopieren.
Sie nimmt das traditionelle Ritual und gibt ihm einen moderneren Charakter.
Und genau deshalb war für mich ziemlich schnell klar:
Die Marke möchte ich ausprobieren.
Ob am Ende Black Knight, Sole d’Amalfi, Zahir oder eine ganz andere Sorte dein Favorit wird, ist dann wieder Geschmackssache.
Aber langweilig wird die Auswahl zumindest nicht.