Stirling Soap Company – warum wir bei dieser riesigen Marke bewusst klein starten

Bei manchen Marken ist die Auswahl einfach.

Drei gute Produkte, zwei Düfte, fertig.

Bei Stirling ist das Gegenteil der Fall.

Die Marke hat so viele Rasierseifen, Duftwelten und Produktvarianten, dass man sehr schnell viel zu viel bestellen könnte.

Und genau deshalb habe ich mich beim Start bewusst gebremst.

Nicht zwanzig Sorten. Sondern erstmal drei.

Executive Man.
Deep Blue Sea.
Oro Valley.

Drei Düfte, die komplett unterschiedliche Richtungen abdecken und trotzdem sehr gut zeigen, wofür Stirling steht.

Was Stirling für mich so interessant macht

Stirling Soap Company wurde 2012 von Roderick und Amanda Lovan gegründet.

Die Idee dahinter war ziemlich bodenständig:

gute, handgemachte Pflegeprodukte mit vernünftigen Rohstoffen – aber ohne Preise, bei denen man sich fragt, ob man gerade Rasierseife oder ein Luxusparfum kauft.

Genau dieser Gedanke zieht sich bis heute durch die Marke. (Stirling Soap Company)

Und das merkt man vor allem bei den Rasierseifen.

Eine klassische Tallow-Basis, die einfach funktioniert

Die Stirling-Rasierseifen setzen unter anderem auf Rindertalg, Rizinusöl, pflanzliches Glycerin, Mandelöl, Sheabutter, Kokosmilch und Lanolin. (Stirling Soap Company)

Für mich ist das genau die Art von Base, die man nicht groß erklären muss, wenn sie einmal aufgeschäumt ist.

Dichter Schaum.

Gute Gleitfähigkeit.

Solides Polster.

Und ein angenehmes Hautgefühl nach der Rasur.

Stirling ist für mich deshalb keine Marke, die nur über Duft verkauft.

Die Performance ist der Grund, warum man bleibt.

Der Duft ist der Grund, warum man die nächste Sorte bestellt.

Und genau da wird es gefährlich

Denn Stirling hat unglaublich viele Duftideen.

Klassisch.

Frisch.

Dunkel.

Leder.

Tabak.

Menthol.

Parfum-Inspirationen.

Und noch einiges mehr.

Wenn man selbst Rasur-Nerd ist, entsteht ziemlich schnell der Gedanke:

Den könnten wir auch noch nehmen. Und den. Und den eigentlich auch.

Genau deshalb habe ich mich für den Start bewusst auf drei Sorten beschränkt.

Nicht weil die anderen uninteressant wären.

Sondern weil ich erstmal wissen möchte, welche Richtung bei euch wirklich funktioniert.

Executive Man – der unkomplizierte Einstieg

Executive Man ist wahrscheinlich eine der bekanntesten Stirling-Sorten.

Der Duft ist von Creed Aventus inspiriert und geht in eine moderne, fruchtig-holzige Richtung. (Stirling Soap Company)

Für mich ist das der einfachste Einstieg in Stirling.

Nicht zu speziell.

Nicht zu dunkel.

Nicht zu klassisch.

Ein Duft, den man sehr schnell einordnen kann und der ziemlich vielseitig funktioniert.

Wenn jemand Stirling überhaupt noch nicht kennt, wäre Executive Man für mich einer der ersten Kandidaten.

Deep Blue Sea – moderner, frischer, aber nicht einfach nur aquatisch

Deep Blue Sea geht in eine andere Richtung.

Stirling beschreibt den Duft selbst als komplexe Mischung aus holzigen, floralen, erdigen, zitrischen und leicht süßen Noten mit Minze und Vanille. Inspiriert ist er von Bleu de Chanel. (Stirling Soap Company)

Für mich ist das ein moderner Blue-Duft mit etwas mehr Tiefe.

Frisch genug für den Alltag.

Aber nicht so beliebig, dass nach zehn Minuten nichts mehr hängen bleibt.

Oro Valley – Leder, Gewürze und deutlich mehr Kante

Oro Valley ist der Gegenpol.

Kardamom.

Leder.

Jasmin Sambac.

Amber.

Moos.

Patchouli.

Inspiriert von Tom Ford Ombre Leather. (Stirling Soap Company)

Und genau deshalb wollte ich Oro Valley unbedingt dabei haben.

Wenn wir nur Executive Man und Deep Blue Sea genommen hätten, wäre der Start mir persönlich zu sauber und zu frisch gewesen.

Oro Valley bringt die dunklere, trockenere und markantere Seite dazu.

Drei Düfte, drei klare Richtungen

Genau das war mein Gedanke bei der Auswahl:

Executive Man – modern und vielseitig
Deep Blue Sea – frisch und etwas tiefer
Oro Valley – warm, würzig und ledrig

Damit bekommt man direkt ein Gefühl dafür, wie unterschiedlich Stirling sein kann.

Und ehrlich gesagt interessiert mich viel mehr, welche dieser drei Richtungen bei euch funktioniert, als direkt zwanzig Sorten ins Regal zu stellen.

Rasierseife und Aftershave gehören für mich hier zusammen

Zu allen drei Sorten führen wir Rasierseife und das passende Aftershave.

Gerade bei einer Marke wie Stirling macht das für mich Sinn.

Wenn ich einen Duft während der Rasur wirklich mag, möchte ich ihn danach nicht einfach verlieren.

Das Aftershave führt die Duftidee weiter und gibt der ganzen Linie deutlich mehr Charakter.

Und genau deshalb denke ich bei solchen Marken lieber in kompletten Duftwelten als nur in einzelnen Dosen.

Warum Stirling zu The Gentleman’s Shave passt

Stirling passt ziemlich genau zu dem, was ich im Sortiment suche.

Gute Performance.

Klare Duftideen.

Faire Positionierung.

Und genug Auswahl, um die Marke Stück für Stück weiterzuentwickeln.

Aber genau deshalb möchte ich nicht sofort alles führen.

Denn ein großes Sortiment ist schnell bestellt.

Ein gutes Sortiment muss sich erstmal beweisen.

Mein Fazit

Stirling ist für mich eine dieser Marken, bei denen ich schon jetzt weiß:

Drei Sorten werden wahrscheinlich nicht das Ende sein.

Die spannendere Frage ist:

Welche Richtung kommt bei euch am besten an?

Executive Man?

Deep Blue Sea?

Oro Valley?

Und welche Stirling-Sorte sollten wir uns danach als Nächstes anschauen?

Genau so möchte ich das Sortiment weiter aufbauen.

Nicht einfach größer.

Sondern gemeinsam mit dem, was ihr wirklich haben wollt.

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